Donnerstag, 22. August, 18.30 Uhr

Performance-Abend

Sommer im Museum 2024

Winkelriedhaus

Happen 8, Performance-Abend mit Angela Hausheer, Rochus Lussi und Antonia Röllin/Benjamin Pogonatos, kuratiert von Rochus Lussi


Informationen zu den Performance-Künstler/innen

Antonia Röllin, LU
Im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Praxis stehen Menschen, deren Habitus und Utopien. Ihre Arbeiten führen uns auf spielerische Weise zur Ausdehnung unserer Vorstellungskraft und zur kritischen Befragung des Zeitgeistes. Die Künstlerin versteht den Körper als sensibles Instrument und vielseitiges Kommunikations- und Ausdrucksmittel. Ihre Performances entstehen zunehmend während interdisziplinären Zusammenarbeitens.
Zusammenarbeit im Duo mit Benjamin Pogonatos, LU.

Angela Hausheer, GR/ZH
In ihrer Performancepraxis widmet sich Angela Hausheer der Frage, wie ein subjektiv erlebter Landschaftsraum als Live-Performance Form finden kann. Darin arbeitet sie mit Sprache und Klang, sowie der Herausforderung ortsspezifischer Gegebenheiten und der Präsenz der Menschen im Raum zum Zeitpunkt der Aktion.
«Angela Hausheer verändert Landschaft, indem sie sie erklingen lässt und mit Wortgebilden und Erzählung bevölkert. Dabei spielt sie mit Grössenverhältnissen und der Frage, wie weit Körper und Mund die Weite zu fassen vermögen.»
Andrea Saemann, Performancekünstlerin, Netzwerkerin und künstlerische Leiterin Translocal Performance Art Giswil

Rochus Lussi, NW
Rochus Lussi beschäftigt sich seit 1995 in seiner Performance Art mit der Existenz des Individuums in der Masse und dessen Empfindsamkeit. Zentrale Themen in seiner Arbeit sind das Pendel zwischen der Verletzlichkeit und der Wehrhaftigkeit und die Frage nach Opfer und Täter. Seine Beiträge gehen visuell wie akustisch durchaus an die Schmerzgrenze, dabei sie ins Makabre und Abstruse kippen können. Es handelt sich für den als Bildhauer tätige Künstler um „bewegte Skulpturen“, um sich rührende Trophäen aus dem Leben.

Bild zur Ausstellung: Sommer im Museum 2024