2013 Spuk. Geister, Sagen, Gänsehaut — Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Mühlerama Zürich

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5. Mai bis 20. Oktober 2013
Salzmagazin, Stansstaderstr. 23, 6370 Stans
Mi 14 - 20 Uhr, Do-SA 14 - 17 Uhr, So 11 - 17 Uhr (geschlossen: Montag und Dienstag sowie 1. Januar / Schmutziger Donnerstag / 25. + 26. Dezember)

Spuk. Geister, Sagen, Gänsehaut

Flyer zur Ausstellung

Die neue Sonderausstellung des Nidwaldner Museums nimmt sich einem schwer fassbaren Thema an – im wahrsten Sinn des Wortes: Es geht um Geister. Die nebelhaften Gestalten sind auch in Zeiten von Aufklärung und Naturwissenschaften sehr präsent. Wir begegnen ihnen im Kino und in Buchhandlungen, in Spielwarenabteilungen, an der Chilbi und auf Stadtführungen – sie sind überall! Die Wesen aus der Zwischenwelt faszinieren uns, aber ernst nehmen wir sie nicht. Oder doch? Laut Umfragen glaubt mehr als die Hälfte aller EU-Bürger an die Existenz von unsichtbaren Wesenheiten. Die meisten behalten das aber für sich. Wer nämlich an Geister glaubt, der läuft Gefahr, belächelt zu werden und sich erklären zu müssen.

Geisterglaube früher und heute
Die Ausstellung des Nidwaldner Museums befasst sich sowohl mit den sogenannt echten, als auch mit den fiktiven Geistern und lotet die Grenzen aus zwischen beliebt und verpönt, zwischen wohligem Gruseln und echtem Grauen: Ein Blick in die Geschichte zeigt auf, welche Vorstellungen von Geistwesen unsere Vorfahren hatten und wie sie sich vor zwielichtigen Wesen zu schützen versuchten. Der moderne Geisterglaube wird ebenfalls unter die Lupe genommen. Medien, Geisterjäger und Jenseitsforscher haben Geister zum Beruf gemacht, legen Beweise vor und berichten offen von ihren Erfahrungen. Zu Wort kommen aber auch Menschen, die erklären, wieso es schwierig ist, mehr wahrzunehmen als andere.

Sagen und Spuk
Von mehrheitlich unangenehmen Geistererfahrungen handelt das Kapitel Spuk: Betroffene hören Stimmen und Klopfgeräusche, werden von lichten Gestalten überrascht oder heimtückisch im Schlaf überfallen. Gibt es dafür eine Erklärung? Während sich die Wissenschaftler uneins sind, weiss der Volksmund schon lange Bescheid: Die Nidwaldner Sagen erklären das Unerklärliche mit dem Wirken von Armen Seelen, dem Toggeli oder anderen jenseitigen Wesen. Über Jahrhunderte gesammelt, erfreuen sich Sagen noch heute grosser Beliebtheit, werden als Hörbuch neu aufgelegt und an Geschichtenabenden zum Besten gegeben. Dass stimmt, was sie erzählen, glaubt eigentlich niemand mehr. So ganz ist allerdings nicht klar, wo die Realität aufhört und die Fiktion anfängt.

Die Ausstellung wurde vom Mühlerama Zürich konzipiert, vom Nidwaldner Museum leicht überarbeitet und um einen regionalen Teil ergänzt.

Hier gelangen Sie zum Filmbeitrag von art.tv
http://www.art-tv.ch/10007-0-Salzmagazin-Spuk.html

Vernissage:
Samstag, 4. Mai, 17 Uhr, mit Stefan Zollinger, Leiter Amt für Kultur/Nidwaldner Museum und Julia Müller, wissenschaftliche Mitarbeiterin

Rahmenprogramm:
Samstag, 6. Juni, 16 Uhr: Sagennachmittag mit Nina Ackermann und Joseph Bachmann.
Höfli, Alter Postplatz 3

Sonntag, 16. Juni, 16 Uhr: Öffentliche Führung  mit Angela Müller, Leiterin Vermittlung
Salzmagazin

Freitag, 18. Oktober, 19 Uhr: Podiumsdiskussion mit Roland Neyerlin, Pirmin Meier und Stefan Zollinger, Höfli, Alter Postplatz 3

Szenische Führungen mit den Nidwaldner Theaterkids:
11., 13. und 14. September, jeweils 18 und 20 Uhr
15. September, 18 Uhr

Ort der Ausstellung: Salzmagazin, Stansstaderstr. 23, 6370 Stans
Öffnungszeiten: Mi – Fr 14 - 17 Uhr und Sa + So 11 – 17 Uhr

Einblicke in die Ausstellung. Fotograf Christian Hartmann, Nidwaldner Museum.

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