2009 Berg und Beton gegen den Krieg — Militär und Alltag in Fürigen vor 70 Jahren

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28. Juni bis 15. November 2009
Winkelriedhaus, Engelbergstr. 54a, 6370 Stans
Mi 14 - 20 Uhr, Do-SA 14 - 17 Uhr, So 11 - 17 Uhr (geschlossen: Montag und Dienstag sowie 1. Januar / Schmutziger Donnerstag / 25. + 26. Dezember)

Berg und Beton gegen den Krieg

Flyer zur Ausstellung

Berg und Beton gegen den Krieg. Militär und Alltag in Fürigen vor 70 Jahren.

28. Juni bis 15. November 2009 im Winkelriedhaus, Engelbergstr. 54a in Stans.

Die Ausstellung erzählt die Geschichte der Planung, des Baus und des Betriebs der Festung Fürigen zwischen 1940 und 1945. Dabei kommen die Lebenswelten verschiedener Akteurinnen und Akteure in Texten, Bildern und Objekten zur Darstellung.

1939: der Zweite Weltkrieg beginnt. Auf der den steilen Felsen abgerungenen Strasse von Stansstad nach Kehrsiten herrscht eine rege Betriebsamkeit: Die Bauersleute nutzen den kurvenreichen Weg, um ihr Holz in die Sägereien zu transportieren und sich somit ein Nebenverdienst zu sichern. Jahr für Jahr steigen in den umliegenden Hotels und Pensionen die Gäste aus den Regionen Basel, Schaffhausen und Zürich ab um den Sommer zu geniessen. Sie flanieren gerne auf der so genannten «Kleinen Axenstrasse». Einige nehmen auch am «Flösschen-Corso» in der Harrissenbucht teil. Nur zweihundert Meter entfernt richtet sich im Oktober 1942 auch das Militär ein. Mit hundert Soldaten wird die Festung Fürigen bezogen. Die Firma Franz Murer aus Beckenried hatte sie in zwanzig Monaten in den Berg gesprengt, betoniert und geschreinert. Beim getarnten wie bewachten Eingang ins Werk, direkt am Felsenweg, teilen Schilder unmissverständlich mit: «Das Herumstehen auf der Strasse ist für Personen ohne gültigen Ausweis verboten.» Im Fall eines Angriffbefehls Hitlers dienen die Festungskanonen dem Zweck, zusammen mit den Geschützen weiterer Anlagen die anrückende Armee am Eintritt ins Reduit zu hindern. // Der Ernstfall ist bekanntlich nie eingetreten.

Einblicke in die Ausstellung. Fotograf Christian Hartmann, Nidwaldner Museum

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